Mur galerie d'affiches de voyage vintage avec valise et plante, illustration ligne noire sur fond beige

Vintage-Reiseplakat: eine Wandgalerie von Städten komponieren

Aktualisiert am 16. September 2026 — von César, Redakteur von AestheticPoster

Ein Vintage-Reiseplakat übernimmt die Merkmale der Eisenbahnplakate aus den 1920er-1930er Jahren: einfache Farbflächen, vereinfachte Perspektive, eine Stadt reduziert auf ihre wesentlichen Linien. Für eine Wandgalerie, die lesbar bleibt: 4 bis 7 Städte, ein Pivot-Format in L (42×60 cm) und eine Palette, die auf 3 gemeinsame Farbtöne beschränkt ist.

Das Wichtigste

  • Der Stil „Travel Poster" stammt aus den PLM- und Nord-Eisenbahnplakaten (Broders, Commarmond, 1920-1935), die heute gemeinfrei sind. Die heutigen Stadtplakate übernehmen die Ästhetik, nicht die Werke selbst.
  • Kohärente Wandgalerie: 4 bis 7 Ziele, ein Pivot-Format L (42×60 cm) und 1 bis 3 Format M (30×42 cm) als Zusatz, obere Kante ausgerichtet.
  • Palette auf 2-3 dominante Farbtöne auf der gesamten Wand begrenzt, unabhängig vom Ziel: Das ist das, was unterschiedliche Städte zusammenhält.

Woher kommt der Vintage-Reiseplakat-Stil

Zwischen 1920 und 1935 beauftragte die PLM (Paris-Lyon-Méditerranée) und später die Nordbahn Hunderte von Plakaten, um Nizza, Chamonix oder die Côte d'Azur an Reisende zu verkaufen. Roger Broders und Pierre Commarmond legten die Codes fest: klare Farbflächen, enge Bildausschnitte, Art-Déco-Typografie, kein überflüssiges Detail.

Diese Originale sind auf Gallica (BnF) digitalisiert und die meisten sind gemeinfrei, 70 Jahre nach dem Tod des Illustrators. Die heute verkauften Stadtplakate, einschließlich der Sammlung City Posters, übernehmen diese Codes für heutige Ziele: Kreationen, nicht Reproduktionen von urheberrechtlich geschützten Werken. Für gemeinfreie Originalplakate siehe unseren Leitfaden der gemeinfreien Werke als Poster.

Wie viele Städte und welches Format

Ein Pivot-Format strukturiert die Wand, ein oder zwei Zusatzformate ergänzen sie, nicht mehr.

Anzahl der StädtePivot-FormatZusatzformatAnordnung
2-3XL (60×84 cm)Ausgerichtet, 6-8 cm Abstand
4-5L (42×60 cm)1-2 × M (30×42 cm)Gitter 2 Reihen, obere Kante ausgerichtet
6-7L (42×60 cm)2-3 × MFreie Komposition, enge Palette
8 und mehrM (30×42 cm)1 × L in der MitteRegelmäßiges Gitter 3×3, 4-5 cm konstanter Abstand

Das L (≈ A2) ist das vielseitigste Pivot-Format: von 3 m Entfernung lesbar, kompakt genug, um 5 Städte an einer 2 m breiten Wand auszurichten. Um je nach Wandbreite und Abstand zu entscheiden, siehe welches Posterformat wählen.

Eine gemeinsame Palette, sonst nichts

Der wahre Gemeinsamkeit der PLM-Plakate: Jede Stadt hat ihre Szene, aber die Palette bleibt von Plakat zu Plakat kohärent. Zwei Optionen:

  • Feste Farbtonfamilien: Ocker, Terrakotta, Dunkelblau für alle Städte, ob Tokio oder Marrakesch.
  • Palette „Golden Hour": warme Dominante (Gelb, Orange, Ziegelrot) auf cremefarbenem Hintergrund, treu dem Geist der 1930er Jahre.

Mehr als 3 dominante Farbtöne an der Wand und das Auge nimmt die Einheit nicht mehr wahr, auch wenn jedes Plakat einzeln gelungen ist. Das matte Papier 250 g/m² dient dieser Ästhetik: einheitliche Farbflächen, kein Glanz bei Schrägeinfall in einem Eingang oder Flur. Es gibt keine glänzende Version.

Rahmen und Anordnung der Wandgalerie

Gleiche Regel für alle Plakate an der Wand: entweder alle gerahmt oder keine. Der optionale Rahmen (schwarz, weiß, helles Holz, dunkles Holz) kostet zusätzlich +50 € in M, +70 € in L, +100 € in XL; helles Holz oder feines Schwarz verstärkt den Retro-Charakter. Details finden sich in wie man ein Poster rahmt.

Ohne Rahmen genügen die mit jedem Poster mitgelieferten Klebestreifen: keine Löcher, spulenlos ohne Spuren auf glatter Wand, daher ist die Komposition vor der Befestigung testbar. Zeichne die obere Kante waagerecht vor, dann Anordnung vom größten zum kleinsten Poster. Papierschablonen, Abstände und Anordnungsreihenfolge finden sich im Leitfaden zum Poster-Mur.

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Eine Stadt pro Souvenir, ohne Auswahl: 12 Ziele in gemischten Formaten sieht nach Wirrwarr aus. Wähle 5 bis 7, behalte den Rest zum Wechsel.
  • Stile mischen: Retro-PLM neben einem Foto oder einer minimalistischen Skyline zerbricht die Serie. Vergleich der drei Schulen in Poster von Paris und französischen Städten: welcher Stil.
  • Variable Abstände: nur ein Abstand (4-5 cm im Gitter, 6-8 cm im großen Format) über die gesamte Wand.
  • Gegenüber einem nach Süden weisenden Fenster aufgehängt: Gelb- und Rottöne verblassen als erste.

FAQ

Muss ich Städte wählen, die du wirklich besucht hast?

Nein, optische Kohärenz ist wichtiger als persönliches Erleben. Eine Wand, die Erinnerungen mit Städten vermischt, die man wegen ihrer Palette oder Silhouette wählt, hält besser zusammen als eine vollständige Liste von Reisen in unterschiedlichen Formaten.

Welche Wand für eine Reise-Wandgalerie wählen?

Eine Durchgangswand: Eingang, Flur, Treppenaufstieg oder über einem Buffet. Diese Plakate werden in Bewegung und aus mittlerer Entfernung gelesen, was den Farbflächen und vereinfachten Silhouetten des Stils entspricht.

Kann man Vintage-Plakate und aktuelle Stadtplakate mischen?

Ja, wenn die Palette gemeinsam ist und der grafische Stil identisch (Farbflächen, vereinfachte Perspektive). Ein modernes Plakat von Lissabon in Ocker und Dunkelblau passt neben einer Retro-Szene von Nizza; ein Foto oder eine Skyline mit Strichen nicht.

Alle unsere Stadtplakate, ob Retro oder modern, sind in der Sammlung City Posters vereinigt.

César, Redakteur von AestheticPoster — meine erste Reisewand mischte 11 Städte in 4 Formaten; auf 6 Städte, 2 Formate und 3 Farbtöne reduziert, ist es diejenige, die Besucher bemerken.

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